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Anfang
Am Dienstag, den 3. August 2004 verabschiedeten sich elf Rover am Gundelfinger Bahnhof von ihren Freunden und Familien. Die nächsten zwei Wochen Sommerlager wollten wir in Ägypten, in der Sinaiwüste verbringen. Durch einen langjährigen Kontakt zwischen Aid und Otmar Maas war dieses Abenteuer möglich.
Mit dem ICE bis Frankfurt und von dort aus weiter, mit unserer Reisebegleiterin Conny Maas und ihrem Sohn Ben, mit dem Flugzeug über Tel Aviv nach Eilat. Jedoch sollte uns diese Reise noch eine Menge Zeit kosten. Etliche Sicherheitskontrollen mussten passiert werden, jegliches Besteck, Scheren, Nagelknipser, Taschenmesser und sonstige gefährliche Dinge wurden unserem Gepäck entnommen, durch mehrere Passkontrollen hindurch, kamen wir endlich an…
Nun mussten wir nur noch durch die neonbeleuchtete Stadt mit dem Taxi in Richtung Ägyptische Grenze. Hier und da noch ein bisschen Bakschisch zahlen und endlich begegneten wir Aid.
Mit dem Minibus ging es dann ab in die Wüste, wo wir noch eine Kleinigkeit aßen und uns dann recht bald unter freiem Himmel hinlegten.
Unsere Roverrunde, jeder stolzer Besitzer eines Kamels, jedenfalls für die kommende Woche…
Ellen, Sonja, Julia, David, Jonny, Ben, Conny, David, Johni, Christoph, André, Kilian, Julia
Jeden Morgen, wenn wir aufwachten, waren unsere Begleiter schon hell wach, hatten uns Frühstück zubereitet und waren schon dabei die Kamele einzusammeln. Es gab Fladen mit Honig, Marmelade, Eier, Kartoffeln und schwarzem Tee mit sehr viel Zucker. Es ging morgens recht zeitig los, um dann, ca. 2 – 3 Stunden später, an unserem Rastplatz anzukommen, wo wir die Mittagszeit verbrachten.
Die lange Mittagspause verbrachten wir stets im Schatten, aßen gemütlich zusammen von zwei Platten, schliefen, spielten Karten und erholten uns. Auch wenn es, vorallem mittags, recht heiß wurde, konnte man es dank dem Wind gut aushalten.
Nach zwei Tagen erreichten wir die Oase Ain Khudra. Es gab ein großes Wasserbecken, was erstmal zum gründlichen Baden, Duschen und Haare waschen genutzt wurde. Anschließend ruhten wir uns in dem kühlen Schatten der Palmenblätterdächer aus. Den Abend ließen wir gemütlich ausklingen.
An diesem wunderschönen Ort sollte das Versprechen stattfinden. Am Morgen setzten sich die Versprechlinge zusammen, um ihr Versprechen für den Abend vorzubereiten.
Als die Dämmerung einbrach, wurden die Versprechlinge mit verbundenen Augen zu einem Felshang geführt. Bei Kerzenschein, Feuer und einem wunderschönen Gesang wurden sie empfangen. Sonja, Julia, Julia, Jonny, André und Christoph legten nun ihr Versprechen ab.
Anschließend sangen und aßen wir noch gemeinsam mit den Beduinen.
Am nächsten Tag ging es wieder mit unseren Kamelen weiter. Mittlerweile hatte man sich schon sehr an sein eigenes Kamel gewöhnt.
Als wir eine steile Felswand überqueren mussten, waren wir uns aber plötzlich doch etwas unsicher, ob unsere Freunde da hinüber kämen? So stiegen wir ab und führten unsere Kamele, was teilweise gar nicht so einfach war, da ihre Füße einfach wegrutschten, über diesen Berg.
Es gab sehr viel zu entdecken, da die Landschaft sehr vielseitig war. Über sehr steinige und teilweise felsige Abschnitte, über weißen Sand hin zu roter Erde, ging es stets im gemütlichen Trab.
Wir ritten auch an einigen kleineren Dörfern vorbei, wo wir unsere Mittagspausen verbrachten, an einem Felsen, der aussah wie ein Drachenkopf. Auch jahrhundertealte Schriftzeichen, die in einem Fels eingraviert waren, passierten wir. Doch leider war unsere Zeit hier, auf einem anderen Teil der Erde, begrenzt.
Und so sollte es schon wieder Abschied nehmen heißen. Nach sieben Tagen mit unseren Beduinen und Kamelen durch die Wüste war dieses Abenteuer vorbei, jedoch durften wir noch einiges mehr erleben.

Mit dem Minibus ging es nun zu einem Camp unterhalb des Mosesberges. Hier konnten wir unsere großen Rucksäcke unterstellen, ließen Conny, Ben und Aid zurück und wanderten mit einem einheimischen Führer auf den Mosesberg. Wir übernachteten kurz oberhalb des Gipfels, um dann gegen 4.30 Uhr in der Frühe mit vielen anderen Menschen den Gipfel zu erklimmen und einen wunderschönen Sonnenaufgang mitzuerleben.
Die restliche Zeit verbrachten wir in Nueiba am Strand. In Bambushütten schliefen wir zu zweit etwa 20 Meter vom Roten Meer entfernt und erholten uns von den vergangenen Tagen. Immer wieder nahmen wir eine Abkühlung im Meer, beobachteten Fische, schnorchelten, spielten Karten oder schliefen im Schatten. Selbstverständlich durfte in diesem Land abends eine Shisha nicht fehlen und so wurde es stets recht gemütlich.

Doch die Zeit lief uns davon und so mussten wir nach vier Tagen die Heimreise antreten. Mit Aid gingen wir noch Souvenirs kaufen und fuhren dann zurück nach Eilat, um dort um 5 Uhr morgens unseren Flieger Richtung Heimat zu bekommen.
16. 03. 2009
Julia