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Pfadfinderbewegung: "Scouting is doing"

  • Das erste Pfadfinderlager wurde vom 31. Juli bis zum 9. August 1907 von Robert Baden-Powell auf Brownsea Island durchgeführt. Daran nahmen 22 Jungen aus verschiedenen sozialen Schichten teil, die durch einheitliche Uniformen verdeckt wurden.
  • Baden-Powell entwickelte aus den Erfahrungen dieses Lagers die Prinzipien der Pfadfinderbewegung in seinem 1908 erschienen Buch „Scouting for Boys“, das bis heute ein wichtiges Grundlagenwerk für die Pfadfinderarbeit ist. In diesem Buch benannte er den Ritter St. Georg, der einen Drachen getötet haben soll, als Schutzpatron der Pfadfinder. Nach seinem Vorbild sollten Pfadfinder ritterlich und ehrlich handeln, anderen Menschen Freund sein, Hilfsbedürftige und Schwache unterstützen und die Umwelt schützen.
  • In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts breitete sich die Pfadfinderbewegung auf der ganzen Welt aus. Die Pfadfinderbewegung ist eine „freiwillige, nicht-politische Erziehungsbewegung für junge Menschen, die offen ist für alle, ohne Unterschiede von Herkunft, Rasse oder Glaubensbekenntnis, übereinstimmend mit dem Ziel, den Prinzipien und der Methode, die vom Gründer der Bewegung entwickelt wurden.“
  • Ziel der Bewegung ist es, „zur Entwicklung junger Menschen beizutragen, damit sie ihre vollen körperlichen, intellektuellen, sozialen und geistigen Fähigkeiten als Persönlichkeiten, als verantwortungsbewusste Bürger und als Mitglieder ihrer örtlichen, nationalen und internationalen Gemeinschaft einsetzen können.“
  • Die drei Grundprinzipien der Pfadfinderei:
    • die Pflicht gegenüber Gott,
    • die Pflicht gegenüber Dritten und
    • die Pflicht gegenüber sich selbst.
  • Die Pfadfindermethode, mit deren Hilfe das Ziel der Pfadfinderbewegung erreicht werden soll, ist ein System fortschreitender Selbsterziehung aus vier Elementen:
    • Pfadfindergesetz und Pfadfinderversprechen (dient zur Verpflichtung auf die gemeinsamen Werte und durch das persönlich abzulegende Versprechen die Selbstverpflichtung des Einzelnen)
    • Learning by doing (Lernen durch Tun)
      (Erfahrungs- und handlungsorientiertes Lernen als zentrale Lernmethode der Pfadfinderbewegung)
    • Bildung kleiner Gruppen
      (frühzeitige Übernahme von Verantwortung und die Erziehung zu Selbständigkeit, um zur Entwicklung des Charakters beizutragen)
    • Fortschreitende und attraktive Programme verschiedenartiger Aktivitäten
      (stufenweise, auf bereits erworbene Erfahrungen aufbauende Erweiterung des Horizontes und eine langfristige Bindung an die Gruppe)
  • Für die Mädchen wurden 1910 die Girl Guides (Pfadfinderinnen; in den USA Girl Scouts)
    gegründet, die von seiner Schwester Agnes Baden-Powell geleitet wurden. 1912
    übernahm Olave Baden-Powell, Baden-Powells Frau, diese Aufgabe.
  • Da sich bald auch Jungen unter zwölf Jahren den Pfadfindergruppen anschließen wollten, wurde 1914 für sie die Wölflingsarbeit eingeführt, deren Arbeitsformen sich stärker am Spiel orientieren.
  • Für die älter werdenden Pfadfinder wurde 1919 als dritte Altersstufe die Roverarbeit entwickelt, deren Kern der Dienst an der Gemeinschaft ist.
  • 1941 starb Baden-Powell mit fast 84 Jahren in Nyeri in Kenia. In seinem letzten Brief hinterließ er der Pfadfinderbewegung ihren bis heute wohl wichtigsten Satz:

„Versucht, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen, als ihr sie vorgefunden habt.“
  • Nur zwei Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs fand 1920 in London das erste Weltpfadfindertreffen statt. An diesem World Scout Jamboree nahmen etwa 8000 Pfadfinder aus 27 Ländern teil. Sie ernannten Baden-Powell spontan zum Chief Scout of the World. Seitdem werden in der Regel im Vier-Jahres-Rhythmus Jamborees abgehalten.
  • Seine Frau Olave, seit 1932 Chief Guide of the World, starb 1977.

“2006 gehören der Pfadfinderbewegung weltweit mehr als 38 Millionen Kinder und Jugendliche aus 216 Ländern und Territorien an.”
29. 09. 2008