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Anfang

Unterwegs mit dem Poncho…

Seit mittlerweile über 15 Jahren sind wir auf unseren Sommerlagern regelmäßig mit Ponchos unterwegs. Ponchos, watt is datt? Noch nie gehört?
Ponchos sind gummierte Viereckplanen, die ursprünglich von der Bundeswehr als ABC-Schutzkleidung (Schutz vor Atom-, Bio- und Chemiewaffen ;-) ) entwickelt wurden. Ponchos eignen sich hervorragend als Regenschutz. Selbst bei starkem Regen schlüpft man in die Kapuze und wirft sich den Rest einfach über. Bei minimalem Sonnenschein oder bei geringem Wind trocknen die robusten Planen innerhalb kürzester Zeit. Wenns mal mit der Sonne wieder etwas länger dauert, können sie problemlos nass eingepackt werden. Die Dinger schimmeln und faulen nämlich nicht. Sie bieten sich außerdem meist als saubere Sitzunterlage an.

Doch damit nicht genug: Ponchos eignen sich sehr gut um verschiedenartige Zeltkonstruktionen während eines Wanderlagers zu bauen. Die Grundidee ist hierbei die gleiche wie bei Kohten oder Jurten. Jeder Pfadfinder trägt einen Teil der gemeinsamen mobilen Lagerbehausung. In der Regel besitzt jeder Pfadfinder folgende Grundausrüstung:
  • 1 Poncho
  • 1 Aluminium-Steckstange (Höhe ca. 160 cm; Haselnussruten gehen auch)
  • 2 – 4 Heringe
  • 2 Dünne Schnüre (evtl. dünnes Seil/ Reepschnur)

Abends werden die Einzelteile zusammengeknüpft und innerhalb von 10-15 Minuten entsteht ein behagliches Zelt. Die “Ponchoburg” dient nicht nur als Schlafzelt sondern bietet dem Trupp bei stärkerem Regen die Möglichkeit, zusammen zu essen, zusammen zu sitzen und gemeinsame Spiele zu machen.
Gruppenzelt
Gruppenzelt mit quadratischer Grundfläche:
Besonders geeignet für geselliges Zusammensitzen.
Ein großer Vorteil ist die Vielseitigkeit und die Flexibilität mit der die Poncho-Vierecksbahnen eingesetzt werden können. Die Konstruktionen können sowohl der Gruppengröße (Populationsfaktor), als auch dem Terrain (geographischer Faktor) und dem Wetter (klimatischer Faktor) angepasst werden. Abgesehen davon sind sie mit ca. 1 kg wesentlich leichter als die Stoffbahnen der Kohte und Jurte (Gewichtsfaktor). An den Seitenenden kann man unbesorgt kochen. Feuer und offenes Licht in der Ponchoburg sollte man allerdings unbedingt vermeiden. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Dinger etwas militaristischer aussehen, als das Schwarzzeug !!! (visueller Faktor).

Na, Lust bekommen die Dinger mal auszuprobieren. Bestellen könnt ihr Ponchos bei den meisten Outdoorversandhäusern.
Jetzt müsst ihr noch eine Kleinigkeit beachten. Originalponchos der Bundeswehr sind nämlich nur an den längsseiten mit Knöpfleisten versehen. Um jedoch die Ponchos beliebig knöpfen und kombinieren zu können, solltet ihr auch die Stirnseiten mit Knöpfleisten versehen. Das ist gar kein Problem. Ihr geht mit den Ponchos am besten zu einem Sattler, Schuster oder Nähfachgeschäft und besorgt euch die Knöpfösen. Nun brauch ihr noch Blindnieten und die dazugehörige Nietzange, die ihr im Baumarkt günstig erwerben könnt.

Wichtig ist, dass die Abstände der Ösen regelmäßig sind. Wir haben sie genormt, so dass bei uns im Stamm ca. 50 Ponchos kompatibel sind.

Hier könnt ihr euch eine Arbeitsanleitung herunterladen.
Kleine Kröte
Hier eine niedrige Kröte, die im Vergleich zur linken offenen Konstruktion mehr Schutz bietet.
Port für Fahrräder und Solex
…an die man auch ein offenes Segment zum Kochen usw. anschließen kann
Flache Röhre
Vorderansicht unserer “Röhre”
Green Castle
…empfehlenswert, wenn man sich mal unauffällig in Bauers Wiese niederlassen will.
Offene Konstruktion
Die Seitenwände lassen sich problemlos hochklappen.
07. 09. 2008
Steffen Hauff, David Boschert