Und los gehts!
Die Startseite ist Aus- gangspunkt!
Auch einen Überblick über die neusten Arti- kel kannst du hier bekommen.
Was uns verbindet!
Hier findest du Infos rund um unseren Stamm.
Außerdem alles über unsere Aktionen ...bei ca. 120 Stammesmit- gliedern gibts einiges
zu sehen!
Das Kernstück!
Unsere Trupps berich- ten über ihre Fahrten, Lager, Aktionen und Erlebnisse...
Neben den wöchent- lichen Truppstunden gibts rund ums Jahr volles Programm!
Werde aktiv!
Du findest Links zu weiteren Jugendgrup- pen und Pfadfinderver- bänden.
Hinterlasse uns einen Eintrag im Gästebuch.
Zeltest du noch...
...oder "Ponchost" du schon?
Hier gibts Anleitungen zum Bau von Flossen und dem Zelten mit Ponchos.
Für alle, die das Aben- teuer suchen!
Anfang

Unterwegs mit dem Floß

Ihr überlegt Euch Floßfahren zu gehen? Die Idee ist gut!!! Aber Floßbau will wohlüberlegt und gut geplant sein. Schließlich reichen dafür nicht zwei Truppstunden. Je nachdem wie groß die Flöße werden sollen und welche Materialien Ihr braucht, können die Vorbereitungen und der Floßbau locker 3 – 4 Monate in Anspruch nehmen… Also überlegts Euch gut und erörtert genau die Vor- und Nachteile, die Vorstellungen und Ziele, die Ihr mit dem Floßfahren verbindet.

Nicht alle Flüsse in Deutschland sind floßtauglich. Der Rhein mit seiner Schifffahrt und seinen begradigten Abschnitten ist eher ungeeignet. Die Donau darf im Oberlauf nur beschränkt von Großgruppen unter vorheriger Anmeldung befahren werden. Der Mittellauf hingegen mit seinen kostenlosen und einfach zu bedienenden Schleusen ist ein tolles Ziel (Sola Donau 2003). Manche Flüsse, beispielsweise die Lahn (Sola Lahn 2005) dürfen nur befahren werden, wenn Euer Floss vorher vom TÜV untersucht wurde und den geltenden Sicherheitsnormen entspricht. Holt Infos ein. Vieles findet Ihr in der einschlägigen Kanuliteratur. Es gibt zahlreiche mittlere und kleinere Flüsse (Sola Regen 2005) in Deutschland, die sich nicht nur zum Kanuwandern eignen, sondern durchaus auch von kleinen leichten Flößen befahren werden können.

Bevor Ihr also zum Floßbau schreitet, solltet Ihr genau überlegen welches Gewässer Ihr ansteuern wollt und welche Eigenheiten der Fluss/See aufweist. Von der Art des Gewässers und seiner Entfernung ist es abhängig welcher Floßtyp für Euch geeignet ist. Wir haben sehr gute Erfahrungen sowohl mit Tonnenflößen als auch Schlauchflößen gemacht und wollen Euch im Folgenden mit Bauanleitungen und Infos versorgen. Hier noch ein kurzer Überblick von Kriterien, die Euch eine Entscheidung zwischen Schlauch- und Tonnenflößen erleichtern können:
. Tonnenflöße Schlauchflöße
Kapazität 6-8 Personen plus Gepäck 6-8 Personen plus Gepäck
Fläche Durchgängige Beplankung. Bei 3,0 m x 5,6 m = ca. 17 m2 Lückenhaft. Nur für das Gepäck ist ein trockener Ort in der Mitte des Floßes vorgesehen.
Bauaufwand Hoch. Ihr braucht Rund- und Kanthölzer. Bis zu 15 Tonnen pro Floß (Auftriebskörper ;o)) müssen organisiert werden. Mittel. Das Floß kann von geübten Pfadis in einer Stunde zusammengebaut werden. Wesentlich mehr Zeit und Arbeit beansprucht das Organisieren der Schläuche. Dachlatten für das Gerüst können bei einem Sägewerk vor Ort bestellt werden.
Mobilität Gering. Ihr müsst viel Holz und Material zur Einsatzstelle bringen (Anhänger/Kleiner LKW!) Wenn die Teile mal im Wasser sind, wird es schwierig irgendwelche Hindernisse zu umtragen. Hoch. Die Materialien können mit einem Pkw an den Zielort gebracht werden. Hindernisse sind leicht zu umtragen.
Manövrierfähigkeit Gering. Kurven bitte bereits eine 1/2 Stunde vorher anpeilen. Mittel. Wenn Ihr aber Hindernisse rammt, federn die Schläuche das gut ab.
Sicherheit Hoch. Eigentlich unsinkbar. Spitzname des Tonnenfloßes ist auch Luxusliner. Hoch. Die Dinger sind unsinkbar und sehr flexibel auch wenn sie teilweise abenteuerlich aussehen.
Spaßfaktor Das Deck kann mit Zelten, Garten usw. garniert werden. Trotzdem ist der direkte Kontakt zum Wasser im Vergleich zum Schlauchfloß eher gering (kann auch von Vorteil sein ;o)) Direkter Kontakt zum Wasser (Badezeug und Wasserdichte Säcke unbedingt nötig)
Weiteres Sehr robust. Segelbar. Flickzeug nötig. Schläuche können bei niedrigem Wasserstand Löcher bekommen. Evtl. segelbar.
06. 09. 2008
Steffen Hauff, David Boschert