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Loire 2003: Kanufahren

In diesem Jahr entschieden wir uns zu einem Kanulager auf der Loire. Mit “neuer” Gruppenzusammensetzung und “neuem” Leitungsteam, treu unserem Pfadimotto “wagt es” starteten wir unsere Tour in Digoin und paddelten die gut 150 km bis Charité sûr Loire. Wir hatten neben dem tiefen Wasserstand der Loire (sie glich öfters einer Pfütze als einem Fluss und meinte es auch beim täglichen abkühlen nicht immer gut mit uns!) auch mit Mörder- Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius und einigen Wehrumtragungsaktionen zu kämpfen. Und wie könnte es auch anders sein, blieben auch die obligatorischen Kenteraktionen nicht aus, sehr zur Belustigung und Lästeraktionen die es diesmal nicht erwischt hatte!!!
Nach jedem langen Tag auf dem Wasser, sehnten wir uns natürlich alle nach dem Abendessen und es war so ziemlich egal was es gab, Hauptsache es gab was und davon viel !!! So glichen die Abendessen mehr einer Zeremonie und haben bei dem ein oder anderen auch etwas mehr Zeit in Anspruch genommen. (Manche behaupten sogar sie hätten auf diesem Lager zugenommen(?)).
Endlich rückte das langersehnte (da Ruhetag und gutes Essen) und sehnlichst erwartete Versprechen näher – eines der Highlights unseres Lagers. Da sich alle super viel Mühe gegeben haben und wir den tollsten Platz der Gegend ausgesucht haben (wohin wir die “Versprechlinge” mit verbundenen Augen erst noch mit dem Kanu hingepaddelt haben) wurde es ein richtig geiles Versprechen. Die Belohnung für uns alle, war Döner(!) mit allem drum und dran (und einige, die sich nicht beherrschen konnten, nahmen dabei etwas “mit zu viel scharf” (Knobi) und trotzdem zum schlafen nicht in den Wald verbannt wurden !!!
In den nächsten Tagen wurde das Paddeln aufgrund der Hitze immer anstrengender und schweißtreibender und manche hatten schon Angst wir würden es nicht mehr bis Charité schaffen, doch dann mündete die Allier in die Loire ein und die starke Strömung (Danke Loire !!) nahm uns den Großteil der Arbeit ab. Wir konnten dadurch sogar mehr Badegänge und Wasserschlachten einlegen und auch einfach nur stinkefaul die Loire runtertreiben oder endlich auch so wichtige Dinge wie “die Bravo zu studieren und Liebestests zu machen” oder ernsthafte Männergespräche (!) zu führen in Anspruch nehmen !!!
Und dann war das Lager auch schon fast wieder vorbei. Als wir nach dem endgültigen Endspurt (den das Leiterboot knapp für sich entschied g) in Charité anlegen konnten, putzen wir die Boote und alle waren froh, dass es nach diesem gelungenem spaßigen aber manchmal auch etwas anstrengendem Lager wieder nach Hause ging.
Andererseits war man auch etwas traurig dass unser Flussnomadenleben schon ein Ende hatte und wir mussten uns alle erst wieder vom Kanu auf laufen und radfahren umgewöhnen (was dem/der ein/e oder andere/n bestimmt höchste motorische Schwierigkeiten bereitet hat). Der Eine oder Andere hat bestimmt auch eine Träne verdrückt, da es nun mit dem Flussnomadenleben ein Ende hatte. Am nächsten Tag konnten wir uns auf eine zwölfstündige Zugfahrt “freuen” und erreichten dann endlich “Gufi station”.
Wir möchten uns hier noch bei Simeon bedanken, der die Kanus wieder sicher nach Gundelfingen gebracht hat. Danke und Gut Pfad !!!!!!
15. 10. 2009