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Anfang

2008: Floßfahren auf der Donau

Vor der Fahrt: Planung und Konstruktion

Zusammenbau im Kigawi

Anfahrt und Aufbau

Am 27. Juli trafen wir (15 Wanderfalken) uns am Gundelfinger Bahnhof, um unsere Sommerfahrt zu starten. Wir fuhren mit dem Zug nach Thalfingen bei Ulm. Dort warteten schon die Papas von Lea und Leonie, die unser Material mit dem Anhänger transportiert hatten. Vielen Dank! Bei einer Einstiegstelle für Kanuten fingen wir an, unsere Flöße aufzubauen und wassertauglich zu machen.
Nach der ersten Nacht in der Ponchoburg retteten unsere tapferen Jungs am frühen Morgen einer hilflosen Frau das Leben. Sie war von ihrem Hund ins Wasser gezogen worden, konnte aber offensichtlich nicht schwimmen. Dann bauten wir weiter. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnten wir unsere zwei Flöße am Mittag mit viel Champagner auf die Namen „Wambo“ und „ Dei Mudda“ taufen. Endlich hieß es „Leinen los!“
Es schwimmt! Sicherheit muss sein! Schiffstaufe

Von Thalfingen bis Donauwörth

Die ersten Tage mussten wir kräftig reinhauen und „Wambo“ hing immer ziemlich hinten dran, da wir keine Strömung hatten. Dafür badeten wir ausgiebig in der Donau mit Schwimmwesten und Reifen. Die schwache Strömung war auch der Grund, warum das Ufer (besonders abends) von zahllosen Mückenschwärmen heimgesucht wurde.
Durch die Schleuse Der erste Lagerplatz Abendliche Donau
Nach wenigen Tagen erreichten wir Gundelfingen an der Donau, dort gingen wir einkaufen und sahen uns die Stadt an.
Am 31. Juli feierten wir gebührend Leas Geburtstag im Ruderclub Lauingen MIT DUSCHE. Leider wurden Lea, Leonie und Stefano krank, daher mussten wir einen Sonnenschutz für sie auf dem Floß errichten.
Am nächsten Tag ging es Leonie und Stefano so schlecht, dass sie bei einer Stausstufe abgeholt werden mussten. Lea wurde aber wieder gesund!
Kurz darauf wurden Julia und Judith ebenfalls krank und mussten in das Krankenhaus nach Neuburg a. d. Donau gebracht werden und konnten nicht mehr weiter am Lager teilnehmen.
Malerisches Gundremmingen Malerisches Lauingen Malerisches Floß

Von Donauwörth bis Ingolstadt

Ab Donauwörth ging es zwar nur noch zu elft, aber mit viel Strömung flott weiter, denn ab hier fließen gleich drei Flüsse in die Donau hinein. Zwei Tage später, in Bruck, mussten wir daher sogar von einem Motorboot abgeschleppt werden, um nicht an unserem Lagerplatz vorbei zu fahren.
Am Tag darauf (dem 4. August) fuhren wir mit immer noch guter Strömung bis Neuenburg, wo wir mitten in der Stadt anlegten, um einzukaufen, die Badnerflagge zu schwingen und uns von den Einheimischen bestaunen zu lassen. Im Stadtgebiet selbst fanden wir aber keinen geeigneten Lagerplatz, so dass wir trotz des einsetzenden Regens noch ein paar Kilometer weiterfuhren, bis wir an einem Waldrand die Ponchoburg aufbauen konnten.
Basti schützt sich vor den Mücken Extreeem coole Kerle in Neuenburg Dei Mudda
Der 5. August war ganz dem Versprechen gewidmet. Am Morgen bestiegen die Versprechlinge zusammen mit den Leitern „Dei Mudda“, um sich auf ihr Versprechen vorzubereiten. Die „Großen“ bereiteten derweil die Zeremonie und die anschließende Feier vor.
Das Versprechen legten Marlon, Manuel und Lea bei Fackelschein an einem schönen See neben der Donau ab. Die „Großen“ überraschten die Versprechlinge mit dem umgedichteten Donaulied. Um Mitternacht gab es dann Essen („Cordons“ mit Nudeln, Salat und verschiedenen Nachtischen und natürlich Chai).
Versprechen Gruppenbild Versprechen
Leider neigte sich das Lager nun, je schneller die Donau wurde, dem Ende zu.
Am nächsten Tag standen wir erst spät auf, besuchten Ingolstadt, und badeten und chillten ausgiebig und suchten schon am frühen Abend einen Lagerplatz.

Endspurt: Der Donaudurchbruch

Am Donnerstag, den 7. August fuhren wir sensationelle 45 km (mehr als ¼ der Gesamtstrecke!). So erreichten wir zu guter Letzt den schönen Donaudurchbruch, wo wir von vielen Touristen begafft wurden. Am Abend waren wir bereits in Saal bei Kehlheim, unserem Ziel angelangt! Dabei waren wir uns am Anfang des Lagers nicht sicher gewesen, ob wir die 170 km überhaupt schaffen würden.
Die letzte Schleuse Klar zum Entern! Donaudurchbruch
Nun hatten wir den ganzen Freitag, um die Flöße auseinander zu bauen und zu chillen. Unseren letzten Abend genossen wir mit Singen, Lagerfeuer und Chai.
Dann fuhren wir am nächsten Tag mit dem Zug nach Hause.
Abbau Letzter Abend Letzter Abend
Insgesamt war es ein einmaliges Lager mit viel Spaß, Chillen und Baden!!!
21. 09. 2010
Lea und Judith