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Gundelfinger Nachrichten vom 04. Dezember 2008

Das junge Helferteam mit Revierförster Michael Karle (hinten, Zweiter von rechts) hat dafür gesorgt, dass in einem neuen Brunnen in 575 Metern Höhe wieder Wasser für die Heidelbeerbühlhütte fließt. | Foto: Rolf Meyer

Gelungenes Werk gefeiert

Ein neuer Brunnen für die Heidelbeerbühlhütte

Gundelfingen (mrf). Schon in der Sitzung der Forstbetriebsgemeinschaft Gundelfingen – Wildtal – Heuweiler (VHzH berichtete) hat Revierförster Michael Karle begeistert die gute ehrenamtliche Arbeit junger Männer und Frauen für einen neuen Brunnen an der Heidelbeerbühlhütte gelobt. Das war ein Anlass, das gemeinsame Werk bei einem Foto-Termin bei Neuschnee vor Ort zu begutachten und die „Super-Leistung“, so der Förster, zu würdigen.
Spontan und von sich aus hätten sie sich bereit erklärt, den Brunnen in Eigenregie zu erneuern. Die Hütte gehört dem Staatsforst, der die Materialien zur Verfügung gestellt hat, die dann die Ehrenamtlichen in etlichen schweißtreibenden Einsätzen verarbeitet haben. Kürzlich trafen sich die Helfer, um über die Arbeit zu berichten und das gelungene Werk bei wärmendem Holzfeuer im Ofen, bei Glühwein und Linzertorte zu feiern.

Christoph Blattmann, Christoph Thoma, Matthias Gehri, Benjamin Weiß (Wildtal), Andreas Schmieder (Glottertal) und Stefan Krämer (Gundelfingen) sind die jungen Männer, die die Erneuerung des Brunnens in Angriff genommen haben. Sie sind Landwirte und Winzer, Forstunternehmer, Landmaschinenmechaniker und Metzger und mit dem Wald vertraut. Sie alle haben beispielsweise die erforderlichen Motorsägenkurse absolviert und körperliche Arbeit sind sie auch gewohnt. Und weil Christoph Blattmann Leiter bei den Gundelfinger Pfadfindern vom Stamm Rochus Spieker ist, haben auch seine Leiterkollegen mitgeholfen, mit Pickel und Schaufel in mühevoller Handarbeit am Hang entlang einen 400-Meter-langen Graben zu ziehen und darin mit dem nötigen Gefälle eine Wasserleitung bis zu einer gefassten Brunnenstube zu verlegen.

Der Brunnentrog wurde ebenfalls in Eigenarbeit aus einer Weißtanne mit Beil, Kettensäge und Fräse gehauen, durch den jetzt das für die Bewirtung der Hütte wichtige Wasser hindurchfließt. Dieser Durchfluss für stets bewegtes Wasser im Trog, so Michael Karle, ist für seinen Erhalt wichtig, damit er nicht fault und das Wasser im Winter nicht gefriert. Und wo sie schon mal dran waren, haben die Helfer auch gleich noch die Veranda erneuert.

Eigentlich wurde die Heidelbeerbühlhütte in den 50er Jahren als Garage für eine Hanomag-Raupe K55 für die Waldarbeit und Aufenthaltsraum für die Waldarbeiter gebaut, berichtete Karle. Das sei der erste feste Standort für Waldarbeiter gewesen. Später seien sie in Wohnwagen mit Gasheizung von Hiebsort zu Hiebsort gezogen. Dort hätten sie vor Ort übernachten und auch tagsüber ihre nasse Kleidung trocknen können. Heute wird die Hütte an interessierte Kunden, und da vor allem an einen bereits festen Kundenkreis, vermietet. Revierförster Michael Karle ist der Ansprechpartner. So sind beispielsweise vier Männer aus dem Saarland mehr als 25 Jahre lang jährlich zur beliebten Hütte gekommen, um sich hier zu treffen, gemeinsam zuwandern, Fahrten in die Umgebung zu unternehmen und gesellig zu feiern. Auch Schauspieler und bunt gemischte Gruppen hätten sich hier schon getroffen und mitten in unberührter Natur in rustikaler Umgebung wohl gefühlt. Für Silvester ist die Hütte auch schon reserviert.
Herzlichen Dank an Rolf Meyer für die Bereitstellung des Artikels!
16. 04. 2009
David und Julia