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Sommerlager 2011 Kanufahren auf dem Allier & der Loire

Bei genaueren Fragen über die Organisation dieses Lagers sende einfach eine Mail an: webmaster@pfadis-gundelfingen.de

In diesem Jahr entschieden wir uns mit den Kanus auf dem Allier & der Loire in Frankreich zu paddeln.
So starten die Zugfahrer am 28.07.11 um 7.21 Uhr am Gundelfinger Bahnhof Richtung Moulins sur Allier.
Die Autofahrer fuhren etwas später vom Kindergarten in Wildtal mit Hänger und Gepäck an Bord los.

In Moulins sur Allier angekommen, entluden wir erstmal den Hänger und umtrugen das erste Wehr, da die Leiter in einer mutigen Aktion herausgefunden haben, dass man mit vollbeladenen Kanus diesen nicht befahren konnte. Nach einer mehr oder weniger kurzen Fahrt auf dem Allier ohne Gepäck, trafen wir Patrick (unseren Fahrer) ein paar Kilometer Flussabwärts wieder und bauten gemeinsam die erste Ponchoburg auf.
Gundelfinger Bahnhof Kanuanhänger 1. Wehr
Am nächsten Morgen konnte es dann richtig losgehen. Als Patrick mit Auto & Hänger wieder Richtung Heimat losfuhr, setzten wir zum ersten mal mit Kanus samt Gepäck ins Wasser.
Jetzt konnte unsere zweiwöchige Tour auf dem Allier & der Loire nach Gien losgehen.
Da die Strömung am Anfang auf dem Allier recht gut war, kamen wir schneller voran als wir anfangs gedacht haben. So konnten wir viel auf dem Wasser “chillen” und uns auf das singen auf den Booten konzentrieren als auf das paddeln.
So sangen wir z.B.:
I said a boom chicka boom!
I said a boom chicka boom!
I Said a booma-chicka-rocka-chicka- roacka-chicka-boom!
Uh huh!
Oh yeah!
One more time……
Doch beim ein oder anderen Wehr versuchten sich die Leiter daran das Wehr zu bezwingen und das Kanu durch zu paddeln.
Mit viel Mut und Kraft in den Armen brachten sie die “Firebird One” heile nach unten.
Nur einmal war das Glück leider nicht auf Ihrer Seite und so kenterte zum ersten uns letzten Mal ein Kanu von uns auf der Loire.
Doch nach einem kurzem Schock und ein paar Verlusten (Handtuch, Badehose, Sonnenbrille & ein Stück Zahn) ging es dann auch schnell wieder weiter.
Natürlich wird bei den Phoenixen Hygiene sehr groß geschrieben, so wurde alle 2-3 Tage der Fluss zur Badewanne.

Schließlich steht: § 14 der Akte Phoenix: “Bitte manchmal etwas auf die Hygiene achten.”
Zähne putzen
Die Küchenrunde zauberte jeden Tag leckere und abwechslungsreiche Kost auf den “Tisch”. (Manchmal etwas Crunchy ;))
Der Höhepunkt auf dem Sommerlager war aber nartürlich nicht das Essen, sondern wie jedes Jahr das Versprechen. Dieses Jahr legten sechs Trüpplinge Ihr Versprechen in einer wünderschön geplanten Zeremonie ab, die von den älteren des Trupps geplant wurde.
Es war ein wirklich schönes Verprechen auf das sich die Versprechlinge die Woche zuvor gut vorbereitet haben.
Anschließend gab es zum Esssen Griechischen Salat, Fleisch- und Fischspieße und zum Dessert gegrillte Schoko-Bananen mit Honig-Joghurt.
Bei leckerem Tschai, Stockbrot & spannenden Unterhaltungen am Lagerfeuer ging ein schöner Versprechenstag zu ende.
Grichischer Salat Fleischspieße Lagerfeuer
Zum Abschluss legten wir noch eine Nachtfahrt ein, um dann unser Ziel Gien zu erreichen.
Los ging es im Nebel, aber dann fuhren wir in den Sonnenaufgang hinein.
Die letzte Nacht verbrachten wir auf einer kleinen Wiese neben einem Parkplatz, an dem unser Hänger stand. Dieses beluden wir noch und nach einer schönen Reflexion & leckeren Sandwiches fielen wir dann müde in unsere Schlafsäcke.
So gingen zwei Wochen Sommerlager schnell zu ende und wir verabschiedeten uns von Frankreich und fuhren mit Auto & Zug zurück nach Gundelfingen, wo wir schon sehnsüchtigste erwartet wurden.
Es waren 14 wunderbare Tage auf denen wir 150 Kilometer zurücklegten und viele Erfahrungen gemacht haben. Wir werden dieses schöne Lager noch lange in Erinnerung behalten.
So gingen die Phoenixe & sangen: “There’s something unpredictable, but in the end it’s right. I hope you have the time of your life.”
08. 02. 2012
Simon