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Anfang

Von Rostock nach Rügen und einmal um die Insel

In diesem Jahr hatten wir uns dafür entschieden, mit dem Fahrrad von Rostock nach Berlin zu radeln.
Leider schafften wir diese Strecke aufgrund einiger Zwischenfälle nicht komplett und sind nur von Rostock nach Stralsund (wobei wir herausfanden, dass Stralsund ebenfalls eine Hansestadt ist), einmal komplett um Rügen rum und dann mit dem Zug von Stralsund nach Berlin, um von dort mit dem Zug nach Hause zu fahren.
Am nächsten Tag fuhren wir wieder in zwei Gruppen weiter Richtung Rostock und kamen unserem Ziel Regionalzug um Regionalzug näher. Trotz einiger Verspätungen und Stress beim Umsteigen in die Züge durch viel zu wenig Zeit behielten wir in den zwei Tagen unsere Vorfreude auf das Lager aufrecht und hatten viel Spaß bei endlosen Skat und Chef und Arsch Kartenspielen auf langen Zugfahrten. Öfters mussten wir auch in den Zügen frühstücken oder Mittagessen, wobei letzteres auch auf Bahnsteigen stattfand. Als die erste Gruppe in Rostock angekommen war, stand erst mal die Diskussion an, ob wir uns erst an den Strand stürzen wollten und danach einen Schlafplatz suchen oder ob wir uns gleich auf die Suche nach einem Platz machen sollten. Der Strand bekam bei der Abstimmung eine klare Mehrheit und so hatten wir als erste Gruppe den Strand zu sehen bekommen. Ein paar Mutige gingen an dem windigen Tag auch ein kleines Stück ins Meer.
Wir bekamen sogar eine faszinierende Sportart zu sehen: Beachfrisbee.
Während die Lagerplatzsuche teilten wir uns in ein paar Gruppen auf. Die einen gingen einkaufen, zwei gingen einen Lagerplatz suchen und der Rest holte Wasser und passte auf die Fahrradtaschen auf. Nachdem auch die zweite Gruppe heil in Rostock angekommen war, suchten wir uns einen Platz um unsere Poncho Burg aufzubauen und zu kochen. Nach dem Essen fielen wir heilfroh den Tag hinter uns zu haben in unsere Schlafsäcke.
Beim Fahrradfahren vertrieben wir uns die Zeit mit kleinen Schwätzchen und „wunderschönem“ Gesang.

Auch als es am zweiten Tag zu regnen anfing, ließen wir uns unsere gute Laune nicht so schnell verderben. Gut gelaunt und dem Regen trotzend fuhren wir weiter unserem Ziel entgegen.
Die Fahrt über Rügen war oft von wunderschönen Ausblicken und Landschaften einerseits, andererseits aber auch von Regen und kaum überquerbaren Wegen bestückt sodass, man auch manchmal das Fahrrad schieben musste.
Trotz Niederschlag, manch bedenkenswerten Gepäckkonstruktionen, schlechten und steilen Straßen und langen Suchen nach Lagerplätzen behielten wir unsere gute Laune. Diese stieg nach unserer ersten Dusche die in der Ostsee war nochmal an.
Als wir unseren Versprechens Platz direkt am Meer fanden, waren wir alle sehr froh darüber. Besonders weil wir in diesen zwei Tagen ausnahmsweise nur schönes Wetter hatten. Den Versprechenstag verbrachten wir einerseits mit der Vorbereitung des Abends, andererseits bei schönem Wetter am Strand.
Wir hatten ein sehr schönes und amüsantes Versprechen, bei welchem die Versprechlinge von den Älteren mit einer kreativen Idee am Strand überrascht wurden, sowie andersrum mit einem Rap.
Bei einer wilden Fahrt über Hügel bekam ein Trüppling noch einen sensationellen 8-er. Jedoch half uns ein netter Mann, der uns außerdem eine Wiese zum Schlafen zur Verfügung stellte, mit einem anderen Fahrrad aus und transportierte das kaputte Fahrrad zu einem Campingplatz in der Nähe einer Fahrradwerkstatt. Dadurch wurde unsere Weiterfahrt ermöglicht und wir konnten erst mal ohne weitere Probleme unseren Weg durch Wald und Feld fortsetzen.
Zwischendrin musste auch einmal ein Fluss per Ruderboot überquert werden.
Am Ende reichte uns die Zeit leider nicht um nach Berlin zu fahren dennoch haben wir die lange Fahrt um Rügen in vollen Zügen genossen und wir werden das Lager nicht so schnell wieder vergessen.

Zum Schluss wollen wir noch anmerken:
Knüll Knüllüll Knüll Knüll und Tschüss Rügen.
Übergeile Ereignisse, über die man nach Jahren noch lacht,
das ist was die Pfadis ausmacht!

Wir Pfadfinder wir machen coole Sachen
egal ob Stammeslager oder Weihnachtsmarkt wir lassen’s immer krachen.
Wir Pfadfinder machen nachts einfach Feuer
denn Kleiner, Heizstrahler sind uns zu teuer.
Pfadis leben einfach und umweltbewusst
und haben immer aufs Lager Lust.

Nutze dein Leben und mach’ was draus,
und schick was in die Welt raus.
Leiste deinen Beitrag für die Gesellschaft,
so dass man auf deinen Grabstein ‘nen Kreis mit ‘nem Punkt macht!
Und da ist noch etwas, was ich euch jetzt sage:
Danke an euch alle, für die geilen Tage.
Und bevor das Niveau hier noch weiter sinkt,
Seh’n wir zu, dass das Essen beginnt.
23. 09. 2012
Für den Trupp: Viky