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Bundeslager der Jupfistufe "Passwort: Blau" und Wanderlager

Gleich am ersten Ferientag starteten wir zu unserem diesjährigen Sommerlager. Wir nahmen an dem Bundeslager “Passwort Blau” mit ungefähr 2000 andere Jupfis in Westernohe teil. Anschließend waren wir noch fünf Tage mit unserem Trupp im Westerwald wandern, aber lest selbst…
Schon die Hinfahrt war etwas ganz Neues für uns, da wir ab Freiburg mit dem ICE fahren durften. Schon in diesem Zug machten wir erste Bekanntschaften mit anderen Teilnehmern des Lagers. Jedoch hinterließen sie nicht den besten Eindruck (Sie kannten nicht mal den Namen ihres Stammes…) und so kamen bei dem Ein oder Anderen schon ein paar Zweifel auf, ob unsere Entscheidung für dieses Sola richtig war? Am Frankfurter Bahnhof kam es wegen Bombenverdacht zu einer Räumung des gesamten Bahnhofs, so verzögerte sich unsere Weiterfahrt ein bisschen.
Passwort:*Blau*
Bei der Eröffnungsfeier trafen sich zum ersten Mal alle 2000 Jupfis in der Arena. Es war super gute Stimmung und wir wurden ordentlich mit Musik angeheizt. Unser Lagerleben spielte sich jedoch hauptsächlich in unserem Diözesandorf ab (ca. 200 Leute). Geschlafen haben wir in unseren Trupps, alles andere fand jedoch mit diesen 200 Leuten statt. Hier unsere Ess- und Aufenthaltsjurte. Ein Nachteil von so vielen Leuten war die Essensschlange, in der man schon mal etwas länger auf sein Essen warten musste.
Die Kobolde waren das Zeichen von Passwort Blau und führten uns durch dieses ganze Lager. Nach dem Lager wurde der Kobold schließlich auch zum Logo der Jupfistufe gewählt. Trotz manch “komischer” anderer Jupfis oder uns ungewohnten Dingen, waren wir stets guter Laune, die uns auch keiner so schnell nehmen konnte!!!
Die Tage auf Passwort Blau waren zu Ende und so hieß es für uns, auf geht's zum Wandern! Wir sattelten unsere Rucksäcke, schnürrten unsere Wanderschuhe und schon konnte es auf unser 4 tägiges Wanderhike gehen.
Ein Wanderlager muss gut geplant sein, deshalb studierten wir erstmal die Karte, um eine ungefähre Route festzulegen. Die Leiter ließen uns hier meistens freie Hand und so verschätzten wir uns manchmal, was Kilometer anzahl, Einkaufsmöglichkeiten und Schlafbedarf angeht. Die Umwege nahmen wir dann aber meist ohne stöhnen und knurren auf uns. Anscheinend sahen wir manchmal etwas planlos aus und so halfen uns öfters mal nette Leute, die uns mit Trinken und aufmunternden Worten versorgten und uns auch mal mit dem Weg weiterhalfen.
Nach dem Einkaufen kam meist die schwierigste Aufgabe: Das Essen musste in 19 gleichschwere Pakete aufgeteilt werden und dann auch noch bei jedem irgendwie im Rucksack verstaut werden. Als ob nicht schon das eigene Gepäck lange würde… doch, das richtige und vorallem genügen Essen ist schon auch wichtig!
Am Tag des Versprechens bereiteten sich die drei “jüngsten”, unsere Versprechlinge, gemeinsam auf die Versprechensfeier am Abend vor. Die “alten”, der restliche Trupp, suchten und richteten den Versprechensplatz, überlegten sich den Ablauf der Versprechensfeier und kochten ein köstliches Menü. Nachdem die Versprechensfeier beendet und die “jungen” ihr Halstuch und ihre Lilie überreicht bekommen haben, saßen wir schließlich noch gemeinsam am Lagerfeuer und lauschten den Gruselgeschichten, bis wir schlussendlich gemeinsam todmüde ins Bett fielen.
Am nächsten Morgen frühstückten wir gemeinsam, um uns für unsere letzte Wanderetappe zu stärken. Die letzte Nacht verbrachten wir dann schließlich in einem Gemeindehaus nahe des Bahnhofes, damit wir am nächsten Tag dann 9,5 Stunden mit der Deutschen-Bummelbahn nach Hause in die heiße Badewanne fahren konnten…
15. 10. 2009