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Kanulager auf der Altmühl 2014

Das ganze Abenteuer begann mit einer gemütlichen Zugfahrt in das kleine Örtchen Leutershausen im Mittelfränkischen. Dort trafen wir auf die Autofahrer, die unsere Kanus mit im Schlepptau hatten. Voller Elan wollten wir endlich aufs Wasser, aber… – „dein Ernst, das ist der Fluss?“. Zugegebenermaßen sind wir relativ nahe dem Ursprung in die Altmühl eingestiegen, wo der Fluss noch ziemlich schmal ist. Für uns natürlich kein Problem, wir können ja kräftig paddeln – und so ging es los.
Die ersten Tage kämpften wir uns durch dichtes Buschland, unser größter Feind dabei: winzige Blattläuse, die uns jedoch Zahlenmäßig weit überlegen waren. Maßgeblich beteiligt an unserer ersten Badesession waren ebendiese kleinen Tierchen, wir wollten sie einfach schnell wieder los werden.
Uns stellten sich jedoch weitere Hindernisse in den Weg, die uns immer wieder eine neue kreative Lösung abverlangten. Mal ging es mit dem Boot über den Baum, mal konnte das Boot drunter durch und die Besatzung durfte klettern und wenn gar nichts mehr ging, dann wurden Beil und Säge gezückt, um den Weg frei zu machen. Läuft bei uns ;-)
Auf jeden Fall haben wir gelernt, dass eine Strecke, die in der Karte mit „?“ gekennzeichnet ist auch ungefähr so kurvig verläuft wie ein „?“.
Zwischendurch tankten wir Energie an schönen Lagerplätzen, bei Keksrunden auf dem Boot oder einem leckeren Vesper im Schatten eines Baumes. Wenn es ans Essen ging, dann ganz nach dem Motto: „Gönn dir“ und greif ordentlich zu, schließlich macht viel frische Luft bekanntlich hungrig.
Nach der Durchquerung eines großen Stausees wurde der Fluss allmählich größer und gewann langsam an Fahrt. Damit uns trotzdem nicht langweilig wurde hielt die Altmüh zahlreiche Wehre für uns parat, die wir mit Sack und Pack um tragen mussten. Insgesamt waren es 13 Wehre, die wir zunehmend routiniert meisterten. Bis auf ein paar Ausnahmen hatten wir dazu keine Hilfsmittel, wie einen Wagen auf dem man die Kanus ziehen kann.
Ordentlich nass wurden besonders die Bugpaddler beim Befahren der zwei Bootsrutschen, die wir auf unserer Strecke hatten. Ein riesen Spaß, der es allemal wert war.
Dieses Jahr wollten fünf neue Trüpplinge das Pfadfinderversprechen ablegen, um mit grünem Halstuch und passender Lilie, endlich vollständiges Mitglied der Gruppe zu sein. Auf die große Feier in der zweiten Wochen des Lagers bereiteten sich die zwei Mädchen und drei Jungen, unter Begleitung der Leiter, fleißig vor.
Die Zeremonie fand direkt am Flussufer statt, an einem mit Fackeln und Banner geschmückten Platz. Anschließend gab es ein reichliches Menü mit Salat, Wraps und traditionellem Tschai zum Nachtisch. Das alles hatten die älteren Trüpplinge den ganzen Tag über vorbereitet.
Viel zu schnell neigte sich auch dieses Lager seinem Ende zu und wir kamen planmäßig in Dietfurt an. Ein kurzes Stück paddelten wir auf dem Main-Donau-Kanal – sehr darauf bedacht, den riesigen Frachtern die Vorfahrt zu gewähren.
Nach 14 spannenden, lustigen und anstrengenden Tagen kamen wir wieder zuhause in Gundelfingen an und hatten natürlich wie immer vieeeel zu erzählen.
Vielen Dank an alle, die dabei waren und dieses Lager ermöglicht haben.
Gut Pfad!


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07. 11. 2014
Regina