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Anfang

2007: Kanuwanderlager auf der Dordogne

Am Donnerstag Morgen um 7.30 Uhr trafen wir uns am Gundelfinger Bahnhof. Zwölf von uns fuhren mit dem Zug und fünf mit dem Auto Richtung Frankreich. Während unserer zehn-stündigen Zugfahrt mit TGV, Metro und Regionalzügen schliefen die meisten. So gegen 20.15 Uhr kamen Zugfahrer am Campingplatz an.
Luxuszug
Luxuriöser Bummelzug!
Am nächsten Tag gings auch gleich aufs Wasser. Die Strömung war von Anfang an sehr stark und somit wurden gleich zu Beginn die Steuermänner gefordert. Der starken Strömung konnten nicht alle trotzen und so schafften es Basti E. und Marius noch vor dem Mittagessen zu kentern. Gegen Nachmittag gingen auch Elli und Bretty jpg gleich zwei mal unfreiwillig baden. Wir fanden einen Lagerplatz auf einer Wiese eines Bauern, wo es abends Spaghetti mit Tomatensoße gab.
Insgesamt trafen wir nur auf ein Wehr, welches wir gleich am zweiten Tag hinter uns gelassen hatten. Nachdem wir schon drei Tage auf dem Wasser waren, fanden wir ein abgeknicktes Kanu, welches um einen Baum gewickelt war. Die Jungs zogen das schwere Kanu mit vereinten Kräften raus und es stellte sich als noch funktionstüchtig heraus und somit behielten wir es. Hammergeile Aktion!!!
Am Montag war ein Teil der Gruppe gezwungen früher aufzustehen um Brot, in einem Ort namens Carennac, einkaufen zu gehen. Über den Tag hinweg pumpten wir wieder ordentlich Kilometer auf dem Wasser. Am Abend stand dann noch ein bisschen Kultur auf dem Programm und wir liefen ca. zwei km in ein Dorf, um die alten Burgruinen zu besichtigen.
Am 1. August war Scouting Sunrise. Dazu musste einiges vorbereitet werden und so breiteten sechs Leute aus unserem Trupp eine Zeremonie vor. Wir standen um fünf Uhr auf und als symbolisches Zeichen für die Versprechenserneuerung legte jeder aus der Gruppe ein Holzstück ins Feuer. Danach gab es ein reiches Frühstück. Alles in allem ein sehr schöner Morgen!!! Am selben Tag noch gab es eine Schrecksekunde, weil Linus' Brille ins Wasser fiel. Doch Marius fand sie mit seiner Taucherbrille wieder. Mittags machten wir Pause um Essensrationen für die nächsten Tage einzukaufen. Am Abend gabs lecker Pfannkuchen!
Ordentlich was zu fratzen
Riesen Einkauf für die nächsten Tage!
Insgesamt wurde auf dem Lager natürlich auch oft Abends am Lagerfeuer, unter musikalischer Begleitung von Julian, gesungen. Die nächsten Tage waren oft von der Versprechensvorbereitung geprägt. Fünf Einheiten à zwei Stunden wurden für das Versprechen geplant. Während die Neulinge der Pfadiwelt ein Stück näher gebracht wurden, bauten die “Oldies” Ponchoburg, kochten oder chillten einfach :-).
Versprechensvorbereitung
Am Samstag sollte das Versprechen statt finden und dazu musste noch einiges organisiert werden. Unsere Einkäufer wurden sogar auf die andere Seite gefahren, da keine Brücke vorhanden war und der nächste Supermarkt 8 km entfernt war. Währenddessen waren die Anderen mit dem Programm und der Herrichtung des Versprechensplatz beschäftigt.
Und dann war es soweit:
Als erstes wurden die Versprechlinge blind zum Versprechensplatz geführt. Danach wurde gesungen und die Versprechlinge legten ihr Versprechen ab und somit freuten wir uns Marius, Basti E., Judith, Basti B., Viola und Basti H. in unserem Trupp willkommen zu heißen! Nach dem offiziellen Teil führten Linus und Mari ihr eigens gedichteten Rap für die Versprechlinge vor.
Versprechlinge
Versprechlinge
Danach gab es ein hamma geiles Buffet mit vielen verschiedenen Gerichten. Im Anschluss wurde eine kleine “Freestyle”-Sängerrunde eröffnet mit geiler Beatbox. Später saßen noch ein paar am Lagerfeuer, tranken Chai und ließen den Abend gemütlich ausklingen.

Ach ja und ein Gruppenbild vom Versprechen darf natürlich nicht fehlen…
Chaosbild Versprechen 2007
Am Sonntag war Chillertag. Manche schliefen bis 11 Uhr und wir fuhren nur knapp 5 km. Am Montag war noch einmal Freigang nach St. Cyprien, wo Einkäufe erledigt wurden und manche eine mittelalterliche Kirche besichtigten. Das Lager neigte sich leider (zu) schnell dem Ende hinzu und wir erreichten am Dienstag unseren letzten Lagerplatz auf dem wir noch 2 Nächte verbrachten. Somit wurden die Kanus nach 160 km aus dem Wasser getragen und am nächsten Tag geputzt.
Schwer am Pumpen
Im Hintergrund macht das rote Kanu grad nen Abgang:D
Natürlich blieb beim Kanus Putzen und Aufladen auch noch Zeit ein paar Poserbilder zu schießen. Nach dem Putzen und Material versorgen hatten wir nochmal Freizeit und nutzten diese, um nochmal eine Kirche zu besichtigen und die letzten Einkäufe in Le Buisson zu erledigen.
Am letzten Abend machten wir eine Lagerreflektion, in der wir über diverse Dinge redeten, wie z. B. das Essen, die Strecke oder aber auch der Umgang miteinander und der Zusammenhalt der Gruppe. Am Donnerstag, den 9.8., traten wir die Heimreise an. Wir standen um 5 Uhr auf damit wir den Zug rechtzeitig bekamen. 5 Leute fuhren wieder mit dem Auto und somit machten wir eine Runde und verabschiedeten uns mit einem lauten Brüller.
Alles in Allem ein Hamma geiles Lager von dem die Erinnerungen sicherlich noch lange erhalten bleiben werden. Wieder einmal konnten wir sehen wie so ein Sommerlager eine Gruppe zusammenschweißt.
Gruppenbild
Abschlussbild 6.30h, kurz vor der Heimfahrt.
Besonderen Dank wollen wir loswerden an: die Kanuspender und die Eltern, die mit dem Auto hinunter gefahren sind und uns so das Sommerlager 2007 ermöglicht haben.
21. 09. 2010
Marian Schillinger