Und los gehts!
Die Startseite ist Aus- gangspunkt!
Auch einen Überblick über die neusten Arti- kel kannst du hier bekommen.
Was uns verbindet!
Hier findest du Infos rund um unseren Stamm.
Außerdem alles über unsere Aktionen ...bei ca. 120 Stammesmit- gliedern gibts einiges
zu sehen!
Das Kernstück!
Unsere Trupps berich- ten über ihre Fahrten, Lager, Aktionen und Erlebnisse...
Neben den wöchent- lichen Truppstunden gibts rund ums Jahr volles Programm!
Werde aktiv!
Du findest Links zu weiteren Jugendgrup- pen und Pfadfinderver- bänden.
Hinterlasse uns einen Eintrag im Gästebuch.
Zeltest du noch...
...oder "Ponchost" du schon?
Hier gibts Anleitungen zum Bau von Flossen und dem Zelten mit Ponchos.
Für alle, die das Aben- teuer suchen!
Anfang

2006: Fahrradwanderlager im Französischen Jura

Am Sonntag, den 5. August, trafen wir uns alle mit prall gefüllten Satteltaschen, frisch geschmierten Ketten und magnesiumgestählten Wadenmuskeln am Kigawi um auf unserer 2-wöchigen Tour entlang des Rhein-Rhone Kanals und wunderschöner Flüsse den französichen Jura zu erkunden. Petrus war uns nicht allzu wohl gesonnen, doch nach einer kleinen Stärkung auf dem Wildtäler Hock (Danke an Frau Bauer für Speis und Trank) ging es endlich los. Wir sind doch keine Schönwetterpfadfinder!!!
Auf unserem Weg machten wir eine kurze Pause in Neuenburg. Dort hatten wir die Möglichkeit bei den Müller's mit einem Heckenschneid-, Unkrautjät- und Strohvernichteinsatz unsere Lagerkasse aufzubessern. Am Abend stimmten wir uns am Lagerfeuer und in der Ponchoburg auf das Lager ein. Morgens wurden wir mit frisch aufgebackenen Brötchen von Frau Müller und herrlichem Sonnenschein geweckt. Auf nach Frankreich… Nachdem wir über den Rhein übergesetzt hatten, stießen wir auf den Rhein-Rhone-Kanal. Bei praller Sonne und auf dem kerzengeraden Euroradweg (Danke an die Verantwortlichen des entsprechenden EU-Ministeriums) rissen wir nur so die Kilometer. Die abwechslungsreiche Fahrt bot Wald- und Wiesenabschnitte, Dörfer, Schleusen und sogar Kanalkreuzungen, bei denen ein Kanal unter dem anderen durchgeführt wird. Die Stimmung war von Anfang an auf einem absoluten Höhepunkt.
Piep, piep wir haben uns lieb Badenixen Barsch mit B
“Der erste Fisch in meinem Leben!”
Natürlich durften auch ausgiebige Badepausen und üppige Baguette-Mahle nicht fehlen. Die Wasserqualität sowohl in den Kanälen als auch in den Juraflüssen ließ nichts zu wünschen übrig und so wurde geschwommen, getaucht, gesprungen und gewaschen und auch geangelt, bis sich die Rute bog. Shorty, Steffek und so mancher andere Gelegenheitsangler griffen zur Rute. Mit guten Fangergebnissen: Zahlreiche Barsche und eine Forelle mussten ihr Leben lassen und verwandelten sich im Topfdeckel unter Beigabe von Butter, Salz und Pfeffer zu einem waren Gaumenschmaus. Brassen wurden in die Freiheit entlassen und ein Zander befreite sich gewaltsam vom Blinker. :-(
Mr. Fessenheim und Mr. Tschernobil Fahrradfuzzi Top fit mit Topfschnitt
Leider verschlimmerte sich das Wetter nach 5 Tagen im Jura dramatisch und wir sahen uns gezwungen unsere heißgeliebte Ponchoburg mit einem festen Dach eintauschen zu müssen. Dauerprasselregen und der heftige Temperatursturz machten uns zwar zu schaffen, doch wir improvisierten und fanden Übernachtungsmöglichkeiten in einer Sägewerkshalle und bei einem örtlichen Judoklub. Wir ließen uns die Stimmung aber nicht versauen! Wenn das Wetter nicht mitspielt, dann spielen wir halt mit dem Wetter. Nützliche Untensilien dabei: Strahlenanzug und Schuhschutz aus Plastiktüten a la Linus und Jere. Gekocht wurde wie üblich mit Dreibein über einem schönen Pyramidenfeuer. Nach dem Abendessen wurde das Dreibein zur Seite gehieft, ordentlich nachgelegt und die Gitarre ausgepackt. Und dann kam die Stunde des verwegenen “Wanderfalken-Chors”. Wer ihn sah ward entzückt… Wer ihn hört ward verrückt :-) Witzle gmacht!!!
Bei soviel geballter Sportlichkeit und Teamgeist durfte natürlich eine Lagerolympiade nicht fehlen. Und so traten die Runden “Japanmakaken”, “Kanitzchen” und “Puma” an, um ihre körperliche Stärke zu messen…
  • Hindernislauf mit Fußball-, Volleyball- und Joggeinlage
  • Wettschwimmen mit Schwimmflügeln aus aufgeblasenen Wassersäcken
  • Wettfahren mit dem Fahrrad. Einmal möglichst langsam und einmal möglichst schnell

And the winner was: “Japanmakaken”.
Für unser Versprechen wählten wir eine wunderschöne Insel – oder genauer gesagt eine üppig bewachsene Kiesbank. Da sie zu Fuß nicht erreichbar war und wir zudem unser komplettes Gepäck sowie die Zutaten für das Versprechensessen auf die Insel mitnehmen wollten, bauten wir uns kurzerhand ein Floß aus Wassersäcken. Unsere Versprechlinge: Elena, Jana und Kathi sowie die stolzen Pfadileiter David und Steffen . Noch trugen die drei Mädels ihr blaues Halstuch…
Nach dem Versprechen hatten Linus, Jere und Mari eigens ein Lied für die drei gedichtet. Und sie wurden von allen mit Pfadfindergruß und persönlichen Glückwünschen im Trupp willkommen geheißen. Nach der Versprechenszeremonie wurde ausgiebig gespachtelt. “Die Alten” hatten einen reichen Tisch gedeckt. Es gab Fleischklopse, Salat, Nudelsalat, Dessert… und Pizza aus dem eigens für diesen Anlass gefertigten Pizzaofen. Es war ein toller Abend, der uns allen noch lange im Gedächtnis bleiben wird.
Zurück in Gundelfingen war eines sonnenklar: Wir sind ein geiler Trupp, der's voll drauf hat und wieder richtig was gerissen hat. Über 600 Kilometer über Berg und Tal und alle unsere Erlebnisse sprechen für sich…

Das Abenteuer geht weiter!!!

21. 09. 2010
Steffen Hauff