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Anfang

Regen 2005: Floßfahren, Austausch mit poln. Pfadfindern/ ZHP

Am Samstag, den 30. August, starten wir morgens um 6h vom Gundelfinger Bahnhof in unserer großes Abenteuer. Wir hatten vor gemeinsam mit einer Gruppe polnischer Pfadfinder ein Lager zu verbringen. Zusammen wollten wir den Regen, ein Fluß in Bayern, mit selbst gebauten Schlauchfloßen befahren. Nach anstrengender Zugfahrt trafen wir endlich unsere Partnergruppe. Im gleichnamigen Ort Regen verschanzten wir uns zunächst unter einem Bushäuschen, da auch noch Regen von oben drohte. Ja, ja Regen von allen Seiten…
Nach der ersten improvisierten Nacht mit Ponchoburg auf Asphalt, machen wir uns nun daran die Materialien für unseren Floßbau zu richten. Holz hatten wir vorort bestellt, die Reifen hatten wir in mühevoller Arbeit zuhause besorgt und geflickt. Insgesamt hatten wir etwa 80 Schläuche organisiert, die für die 7 deutsch-polnischen Floße hoffentlich reichen sollten. Nachdem sieben multinationale Floßbesatzungen zusammengestellt waren, machten sich alle an den Aufbau.
Gegen Abend waren alle “Konstruktionen” fertig gestellt und wir schritten zum nächsten Teil: Dem Beladen. Da wir noch kein Gefühl für die gleichmäßige Verteilung des Gepäcks hatten, erreichten gleich am ersten Tag einige Floße ihre Belastungsgrenzen… So mancher schaute zu Recht noch etwas skeptisch und überdachte noch einmal seine (abenteuerliche) Konstruktion.
Beladen der Flöße Klein Kanada Erste Flickaktionen
So wurden die Schwimmwesten angezogen und los gings! Da war er: Der erste Moment auf dem Wasser und alle Floße hielten… fürs Erste. Nach kurzer Fahrt und noch kürzerer Nacht, denn es wurde spät gegessen, empfing uns ein schöner Tag, der allerdings fast mit einer Katastrophe begann. Während wir frühstückten trieben unsere Floße vor uns vorbei. Wir erwischten zum Glück alle! Zunächst hatten wir sehr unruhiges Wasser, aber bald kündigte sich die erste Staustufe an.
Leider gab es am Wehr keine Schleuse. So mussten wir alles umtragen und brauchten natürlich länger als geplant bis auch wirklich alles Material umtragen war. Die Gelegenheit wurde sofort dazu genutzt kleine Reparaturen vorzunehmen.
Das nächste Teilstück, das wir befuhren, wird auch “Klein Kanada” genannt. Wie man sieht, säumten viele Stromschnellen und große Felsbrocken den Weg. Besonders im schnelleren Wasser zeigte sich die enorme Stabilität der Floße. Während man in einem Kanu immer Gefahr läuft durch Steuerfehler zu kentern, konnten wir uns sicher einfach treiben lassen.
Trotz der Anstrengungen auf dem Wasser tagsüber, gaben wir uns beim Bau der Ponchburg abends besonders Mühe! So mancher wurde durch das Lager zum Ponchospezialist. Julian präsentiert hier stolz eine ganz besonders innovative Variante. Ponchoburg mit seitlichem Eingang. Wenn sich die Möglichkeit bot, wurde ausgiebig gebadet. Hier eignete sich ein kleines Wehr ganz besonders. Am nächsten Morgen, mussten wir leider jedes Floß über dieses Hindernis schaffen.
Zusammen mit den polnischen Pfadfindern wurden indianische Traumfänger gebastelt. Außerdem wurde ein Lager T-Shirt entworfen. Abends am Feuer kam bei lautem Singen und Tanzen oft gute Stimmung auf.
Am Sonntagmorgen besuchten wir gemeinsam den Gottesdienst in einer nahe gelegenen Walfahrtskirche. Gegen Ende des Lagers meinte es das Wetter leider nicht mehr so gut mit uns. Öfters mußten wir abends bei Regen aufbauen. Zumindest hatten wir unsere Ponchoburg, wo wir beisammen sitzen konnten.
Beide Pfadfindergruppen bereiteten einen sogenannten Länderabend vor. Am polnischen Länderabend fand eine große Verkleidungsaktion statt. Das Ergebnis kann man hier bewundern…
Klödenschutz Fridos Hotel Hike
Vor dem Versprechen machten wir Deutsche ein Hike getrennt von der polnischen Gruppe. In einem kleinem Waldstück konnte jeder bei schönem Wetter seine eigene Konstruktion aufbauen. Am Abend gabs am Feuer Würstchen und andere Köstlichkeiten.
Am nächsten Morgen brachen wir dann früh wieder auf, um das Versprechen am Abend vorzubereiten. Nach intensiver Vorbereitung legten dann am Abend gleich acht Jungs ihr Pfadfinderversprechen ab. An einem schönen See hatten die älteren den Versprechensplatz hergerichtet und ein Programm vorbereitet. Simon, Julian, Jeremias, Lukas, Fridolin, Marian, Linus und Julian erhielten ihr grünes Halstuch.
Versprechlinge
Während der Feier wurden wir leider durch einen plötzlichen Sturm und ein sich ankündigendes Gewitter unterbrochen. Wir hatten nur noch die Möglichkeit unter eine nahegelegene Schnellstraßenbrücke zu fliehen. Das Essen war trotzdem super! Wegen des anhaltenden schlechten Wetters hausten wir auch die beiden letzten Tage unter der Brücke. Morgens wurde man dann zwar mit dem üblichen “dadum dadum – dadum dadum” der fahrenden Autos geweckt, aber sonst wars sehr komfortabel.
Nach der Verabschiedung von unseren polnischen Partnern traten wir dann am Sonntag, den 14. 08. 2005, unsere lange Heimreise an. Gegen 21h trafen wir alle wohlbehalten in Gundelfingen ein
Hier kannst du unseren Bericht lesen, der in der “Ratzfatz” erschienen ist, der Leiterzeitschrift des DPSG Diözesanverbandes Freiburg.

Wir danken dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk für die finanzielle Unterstützung und dem Jugendhaus Düsseldorf für die organisatorische Hilfe!
21. 09. 2010
Steffen Hauff, David Boschert