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Anfang

Sommerlager Küssaburg

Wir, 14 Eisvögel und 4 Leiter fuhren am 01.08. mit dem Bus zur Küssaburg Richtung Hochrhein.
Uns begleiteten die beiden Wölflingstrupps, die Adler, die Phoenixe und die Rover.
Nach zwei Stunden Fahrt sind wir endlich da.

Truppweise wurden wir durch das Burginnere und zu unserem Jupfidorf “Erebor” geführt.
Danach begann der Zeltaufbau, sowie der Bau einer Sitzgelegenheit.

Am nächsten Tag wurde das Lagerthema “Herr der Ringe” und die verschiedenen Charaktere
(Hobbits, Zwerge, Elben, Menschen und Zauberer) vorgestellt.
Die Kinder wurden in Familien eingeteilt, in denen sie bei der Lagerolympiade und anderen Geländespielen gegen die anderen Gruppen antraten.
Eine Familie bestand aus einem Rover, zwei bis drei Pfadis, zwei Jupfis und zwei Wölflingen.
Der Tag begann immer mit einer Morgenrunde im Stamm, die an jedem Tag von einem Trupp vorbereitet wurde. Die Morgenrunde besteht aus einem Lied, einem Gebet und einem Spiel. Als Erkennungsmerkmal der Zugehörigkeit der verschiedenen Gruppierungen, haben wir in den Truppstunden vor dem Lager fleißig unsere Zwergenkostüme gebastelt. Unser Outfit wurde auch immer in den Morgenrunden mit Stolz präsentiert.
Nach dem Frühstück folgte dann das Tagesprogramm in den Familien oder der Trupp plante seinen eigenen Tag, mit dem Bau einer Hängematte und einer Sonnenterrasse.
Die Kreativität und der Spaß durfte auch nicht zu kurz kommen. Eine perfekte Gelegenheit war die Planung eines Programmpunktes des “Bunten Abends”. Wir wurden mit der Aufgabe betraut, einen Zwergensong zu schreiben. Nach langer Überlegung war die Melodie des “SC-Fansongs”, die perfekte Grundlage, den Text umzuschreiben und einen passenden Tanz einzuüben.
Wir haben über das gesamte Lager sehr heiße und sonnenreiche Tage erlebt, deshalb gönnten wir uns eine wasserreiche Abkühlung mit den Hobbits, dem anderen Zwergentrupp und den Elben im Schwimmbad in Lauchringen.
Am nächsten Tag hieß es wieder den Kochlöffel über unserem Feuer beim Kochwettbewerb zu schwingen. An diesem Tag wurden die Altpfadfinder (AP's) eingeladen, die unsere Lagerbauten und die Burgruine bestaunten. Doch dazu blieb nicht viel Zeit, denn die AP's wurden mit der Aufgabe betraut, die Küchencrew der verschiedenen Trupps zu unterstützen. Pro Trupp wurden zwei AP's zugeteilt. Die Aufgabe bestand darin, drei Pflichtzutaten in einem drei Gänge-Menü zu verarbeiten. In der Gruppe wurden Gerichte überlegt, die Einkaufsliste geschrieben, Lebensmittel eingekauft und danach zubereitet.
Durch eine auserwählte Jury wurden die einzelnen Trupps bewertet.
Wir Eisvögel schafften es auf den 2.Platz hinter dem Trupp Wanderfalke.
Lob an die Küche!!!
Am nächsten Morgen wurde erstmal ausgeschlafen, denn das Essen macht nicht nur satt, sondern auch müde. Der Tag wurde in den Trupps verbracht.
Am Abend fand noch eine Nachteinheit statt, in der die Gefährtengruppen (Familien) den Ring, der von Gollum geklaut wurde, wieder zurück zu erobern. An den Stationen wurden Lösungsschnipsel verteilt, die zusammengelegt, das Versteck verrieten. Die Orks (Leiter) hinderten die Gruppen durch die Abnahme von Knicklichtern, ein Puzzleteil zu bekommen. Man erhält nur das Puzzleteil, wenn jedes Mitglied der Gruppe, ein Knicklicht hat. Neue Lichter bekam die Gruppe an der Bassisstation bei den Zauberern. Die erste Gruppe, die das Versteck gefunden hat, beendete das Spiel durch ein Signal mit der Fanfare.
Mit noch schlafenden Augen begannen wir die ersten Zelte und Lagerbauten abzubauen, denn der letzte Tag ist angebrochen. Wir halfen den anderen Trupps bei den Aufräumarbeiten.
Die beiden Wo-Trupps und die Adler fuhren am nächsten Tag wieder nach Gundelfingen zurück.
Die zwei Pfaditrupps und die Rover traten die Weiterreise an und wir, die Eisvögel verlängerten um 2 Tage auf der Burg.

Nach der Abreise des Stammes, widmeten wir uns unserem eigentlichen Sommerlager, sowie den Versprechensvorbereitungen. Die Versprechlinge verteilten sich vor dem Burggelände mit Textmaterial und Leiterimpulsen, um das Versprechen vorzubereiten.

Die “Alten” überlegten in der Zwischenzeit ein Festmahl, sowie die Gestaltung des Versprechensplatzes.
Zwischendurch bauten und putzen wir unsere Zelte und verstauten diese im Auto.
Mit einem lauten “Schnitzel-Ruf” wurden die selbstbelegten Wraps auf unseren Tellern gefüllt.
Danach begaben wir uns zum Verspechensplatz, an dem unsere Versprechlinge nach dem Ablegen des Versprechenstextes das orangene Halstuch gegen das blaue Jupfituch austauschten.
Den Abend ließen wir bei Tschai und Paradiescréme ausklingen.
Am vorletzten Tag legten wir nochmals einen Gammelmorgen, mit einem gemütlichen Brunch ein. Danach machten wir uns an die Arbeit, die Leiterzelte abzubauen, sowie die Sitzgelegenheit auseinander zu nehmen. Die letzte Nacht verbrachten wir im Küchenzelt.

Dann hieß es Rucksack packen, Lagerrechen nicht vergessen und zum Abschied nochmal Richtung Burg zu winken. Dann wurden wir von den Eltern wieder zurück nach Wildtal gefahren.

Es war ein sehr abenteuerreiches und schönes Stammes- und Sommerlager!!!!
08. 08. 2016