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Anfang

Sola 2016 Epfendorf

Wir 15 Eisvögel und 4 Leiter trafen uns am Samstag Morgen mit unseren Rucksäcken
am KigaWi, um gemeinsam auf das Sola nach Epfendorf bei Rottweil aufzubrechen.
Nach dem üblichen Routinecheck für's Sola: – Kinder alle da?, JAHA!! – Anhänger beladen; Wirklich alles dabei?! – Autos da, auch Lagerauto fahrtüchtig (nach kurzer Panne!) – Leiter auch?, klaro!

Erste Hürde geschafft. Puh!
Nach zwei Stunden Sprechgesang: “Wann sind wir da?!”, endlich am Ziel angelangt.
Bei herrlichem Sonnenschein schlugen wir unsere Zelte auf und ergänzten unsere Zeltstadt mit einer Sitzgelegenheit und einer überdachten Feuerstelle zum Kochen.
Im Bendelbach wurde ein kleiner Staudamm eingerichtet, der als “stromfreier” Kühlschrank diente.
Der weitere Verlauf des Baches wurde als Bademöglichkeit sehr gerne im Anspruch genommen.

Unsere Tage starteten mit einem sanften “Kickerikie” eines Markthähnchens.
In Kluft und Halstuch wurde die Morgenrunde von einer der Sippen eröffnet und von den Leitern mit der
Vorstellung des Tagesprogramms beendet. Nach der wichtigsten Mahlzeit des Tages ging es zum Programm über, z.B.: Sitzgelegenheit zusammenbauen, Feuerholz sägen, Zelte erneut abspannen.

Nach einer kleinen Stärkung am Mittag wurde eine Pause eingelegt, die mit “Chef und Arsch” spielen sinnvoll genutzt wurde oder ein Nickerchen mit sich brachte.
Der Nachmittag stand meistens im Fokus der Sippen.
Bei der Lagerolympiade wurden durch die Leiter verschiedene Disziplinen ausgerufen, in denen die Sippen gegeneinander antreten mussten.
Die Highlights waren Teebeutelweitwurf, Kerzen ausbrusten mit Wasser, Apfel schnitzen ohne Hände und die Klassiker (Baumstammweitwerfen)natürlich durften nicht fehlen.

Bei einem Kochwettbewerb wurden die kreativen Adern der Sippen gefordert.
Mit einer vorgegebenen Zutat (Ananas, Kokosnuss, Mango), die in irgendeiner Weise in den Speisen präsentiert werden sollte, schlugen sich 15 Eisvögel durch den kulinarischen Dschungel.
Es folgte eine knifflige Auszählung der Punkte.
Aufgrund der Wettervorhersage mit kräftigen Schauern, mussten wir unseren Wochenplan spontan ändern. Natürlich wollten wir das Versprechen in trockenen (Hals-)Tüchern feiern.
Mitte der Woche war es dann auch soweit.
Die Versprechlinge schnappten sich Isomatte, Trinkflasche, Doppelkekse und viel Papier und suchten sich eine ruhige Ecke am anderen Ende der Wiese.

Die restlichen 7 Eisvögel dekorierten den Versprechensplatz und zauberten ein 3-Gänge-Menü.
Zu Beginn wurden selbstgemachte Dips und Tortillachips gereicht.
Als Hauptgang wurden Burger in allen Farben und Formen kreiert.

Zwischen Hauptgang und Mousse au Chocolat wurde die Versprechenszeremonie abgehalten.
Gemeinsam trugen die Versprechlinge das Pfadfindergebet vor.
In Form mit Zitaten, Texten und Gedanken legten Sie das Jupfi-Versprechen ab.
Das orangene Halstuch wurde durch das Blaue ersetzt.
Für zwei Eisvögel war es das erste Halstuch, da sie in dieser Stufe eingestiegen sind.
Knoten festziehen und Lilie anstecken.

Als Präsent wurden selbstgeschnitzte Knoten überreicht.
Wir freuen uns 15 Eisvögel im einheitlichen Outfit begrüßen zu dürfen!!

Den Abend ließen wir am Lagerfeuer mit dem Dessert, Tschai und Lieder trellern gemütlich ausklingen.
Am nächsten Tag legten wir einen Gammeltag ein und veranstalteten einen gemütlichen Brunch.
Den Nachmittag verbrachten mit Karten spielen.

Um sich körperlich fit zu halten und um den kulturellen Horizont zu erweitern, machten wir eine Wanderung auf dem Schlichemklamm-Rundweg von ca. 9 km. Nach einer Stunde Marsch kamen wir in der Schlichemklamm an. Dort legten wir eine Rast ein, die durch eine spektakuläre Badeeinlage eines mutigen Eisvogels mit einer Cola belohnt wurde.
Wieder auf dem Lagerplatz angekommen, wurden Maultaschen für die hungrigen Wanderer in den Topf geworfen.

Am Samstag Morgen hieß es schon wieder Zelte abbauen und putzen.
Die Lagerbauten wurden zersägt und ein großes Blockfeuer bescherte uns die perfekte Glut
für Grillwürste- und käse, sowie leckeres selbstgemachtes Stockbrot.
Die letzte Nacht übernachteten wir unter freiem Himmel.
Rucksack packen, Küchenzelt abbauen, und Lagerrächen nicht vergessen.
Nochmal zurückblicken und dann warten schon die Eltern für die Rückfahrt.
Abschlussbrüller am Kiga und ab unter die warme Dusche!

Über das Lager begleitete uns die Jagdhündin Cille, die wir als Gast bei uns versorgten.
Danke an die Fahrer der Autos, den Anhängerverleih durch Familie Hagner, die Kinder und die Eltern.

Ein besonderer Dank gilt Familie Engeser für die Bereitstellung der Wiese, die Unterstützung beim Holz sägen im Vorraus, die Wasserversorgung, das Vertrauen mit Cille und noch einiges mehr. Vergelts Gott!!

Es war ein schönes, abenteuerreiches Sommerlager!!!
08. 08. 2016