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Anfang

Sommerlager 2003: Floßfahrt auf der Donau

Schon Monate vor unserem eigentlichen Lager hatten wir unsere Flosse konstruiert, alle Balken vorgebohrt und die Konstruktion schon mal praktisch getestet. Ende Juli konnte dann endlich alles losgehen! Mit einem gemietetem Anhänger wurde das gesamte Material für unsere beiden Flosse nach Dillingen an der Donau gefahren. Der Rest der Gruppe folgte mit dem Zug…
In den ersten Tagen übernachteten wir an einer Schleuse, wo wir genug Platz fanden, um unsere Flosse aufzubauen. Dank unserer Vorarbeit hatten wir nicht viel Mühe und mussten nur noch alle markierten Materialen zusammenschrauben. Markiert? Ja, aber wie gehören die verschiedenen Markierungen nochmal aufeinander?
Bei dieser Anstrengung durften die traditionellen Schoki-Runden – Verschnaufpausen – natürlich nicht fehlen und waren immer sehr beliebt. Doch die Arbeit musste weiter gehen, so befestigten wir als letztes die Tonnen.

…und dann war unser erstes Floss schwimmfähig!. Na ja, es fehlten die Planken noch.
Mit Segeln
Dann gings endlich los!
Nach zwei Tagen Bauzeit waren schließlich beide Flosse mit Planken versehen. Außerdem hatten wir noch zusätzlich Segel mit Masten gebaut. Wir konnten also in See stechen und los legen…
Der Jahrhundertsommer zwang uns mittags meistens an Land, wo wir Schatten suchten. Ansonsten fanden wir auch Abkühlung im Wasser. Unsere Flosse nutzten wir oft als Badeinsel, um bis spät abends, Baden zu gehen und eine kleine Erfrischung im kühlen Nass zu erleben.
Sonnenschutz
Eine unserer Sonnenschutz-Konstruktionen
Bei schönem Wetter kam leider eher selten ein Lüftchen auf, das uns etwas hätte helfen können… so mussten wir das ein oder andere mal etwas mehr paddeln und uns gegen die starke Sonne schützen. In der ersten Woche unserer Fahrt mussten wir oft durch Stauseen rudern und durch Schleusen manövrieren, was durchaus ein hartes Stück arbeit war. Doch fanden wir an den Ufern der Donau super schöne Plätze, sodass wir Abends oft die Möglichkeit hatten auf offenem Feuer zu kochen. Die Pfannkuchen waren besonders lecker!
Achtung Schleuserbande! In der Schleuse
Ein besonderes Erlebnis war die Durchfahrt mehrerer Schleusen, die man selbst bedienen konnte.
Auf unserer Fahrt durch Ingolstadt wurden wir von einem Fotografen abgelichtet, der uns dazu ermutigt hatte alle zusammen vom Floss zu springen. Leider wurde unser Floss dabei etwas beschädigt :-)… Am nächsten Tag war immerhin unser Bild in der Zeitung !
Weiter ging es mit rascher Fahrt Richtung Höhepunkt unseres Lagers, dem Das Versprechen. Vor dem Donaudurchbruch fanden wir auf einem Hügel einen Platz mit wunderschönem Ausblick. Hier fand das Versprechen statt.
Der letzte Abschnitt unserer Fahrt führte uns durch den Donaudurchbruch bei Kehlheim. Die Donau führte aber nur wenig Wasser, sodass er an seiner Gefährlichkeit verlor und aufgrund des niederen Wasserstandes die Touristenschiffe ausblieben. Die Landschaft zog sehr schnell an uns vorbei und wir verbrachten die Zeit mit rumliegen oder unserem neu erfundenen Spiel “Paddelfederball”.
Donaudurchbruch
Beginn des Donaudurchbruchs.
Nach Kehlheim endete unsere Fahrt leider wieder und so zerlegten wir mit vereinten Kräften unsere Flosse. Schade, dass die Zeit des Flossen vorbei ist…
Wir schauen auf zwei schöne Wochen auf dem Wasser mit tollem Wetter und einem noch besseren Trupp zurück!
21. 09. 2010
David Boschert