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Polen 2001: Kanufahren auf der Czarna Hancza

Da die Fahrt nach Nordostpolen über Berlin, Warschau und Bialystok über 30 Stunden dauerte, gab es genug Möglichkeiten noch Energie für die nächsten zwei Wochen zu tanken. 1800 Kilometer weiter, nach einer Übernachtung im Nachtzug, etlichen Umsteigeaktionen und einer abschließenden Busfahrt kamen wir endlich bei der Parkverwaltung des Nationalparks “Czarna Hancza” an. Jetzt galt es das Fahrtgepäck und die Tonnen ein letztes Mal zu ordnen und in Wassersäcken wasserdicht zu machen. Hier ein typischer “Wassersack” beim Packen. Nach den nötigen Einkäufen und den Einweisungen “Wie paddle ich richtig” gings los. Meist paddelten wir in einem Pulk vor-, hinter-, neben-, und gegeneinander.
Die Paddelstrecke gestaltete sich sehr abwechslungsreich. Nach eher flachen sumpfigen Abschnitten kamen wir in Gegenden, die von Wiesen und Weiden gesäumt waren. Zum Ende hin kamen auch immer öfter Wälder und Waldstückchen dazu. Die Einkäufe mussten genau geplant werden, da nicht jeden Tag ein Dorf mit Einkaufsgelegenheit angesteuert werden konnte…
…dafür konnten wir unseren Speiseplan mit leckeren Pilzen wie Stein- und Butterpilz auffüllen. Die leuchtend gelben Pfifferlinge waren im Omlette besonders gut. Unser Sammelmotto: Alle Pilze sind essbar-mindestens ein Mal!!!
Gekocht wurde natürlich wie immer unter freiem Himmel, meist direkt am Fluss. Im Hintergrund kann man unsere wunderbare Ponchoburg mit Banner bewundern. Und wenn das Wasser auch mal von oben kam, wurden schnell behelfsmäßige Planenkonstruktionen als Koch- und Materialzelt aus dem Boden gestampft. Neben dem Paddeln blieb viel Zeit für Baden, Angeln und Geländespiele.
Selbstverständlich bespricht man sich wie die Route zu wählen ist und die ersten Aufgaben zu bewältigen sind, bis dann schließlich der Tag gekommen ist.
Unsere Versprechensvorbereitung und -feier waren wieder ein absoluter Höhepunkt. Die “Neuen” wurden symbolisch in ein Baumhaus hochgehievt, wo sie ihr Versprechen ablegten. Danach feierten alle zusammen am Lagerfeuer mit Stockbrot und Tschai. Das Bild entstand aus dem Baumhaus heraus.
Nach einem kleinen Umweg an die weißrussische Grenze kehrten wir wieder um. Den letzten See, in den der Fluß mündete, wagten wir nicht zu durchqueren, da man uns vor den Kalaschnikowbrothers” gewarnt hatte. Über ein System von Seen, die mit Kanälen und Schleusen verbunden sind, ging es nach Westen in Richtung Augustow. Nicht umsonst werden wir auch die “Schleuserbande” genannt.
Schleuserbande Brückenspringer Wassersack
Und hier sind noch einmal alle Wasserratten im Gruppenporträt.
21. 09. 2010
Steffen Hauff